FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

LAIPNI LUGTI! ZWEI LETTEN BEIM FSV

Mit Vjaceslavs Serdcevs und Ilja Sevcuks hat Optik erstmals zwei Spieler aus Lettland verpflichtet.

Laipni Lugti!

Wer möchte, kann sich diese Worte einprägen und unsere nächsten beiden Neuzugänge am Mittwoch gegen Stahl Brandenburg so begrüßen. Zur Erklärung: Das ist lettisch und bedeutet Herzlich Willkommen.

Zum ersten Mal hat der FSV Optik Kicker aus der Republik Lettland in seinen Reihen. Einerseits ist das außergewöhnlich - in Lettland dominiert ganz eindeutig Eishockey, danach kommt Basketball, dann Skeleton und erst an vierter Stelle der Fußball. Andererseits, wer die Vorbereitung verfolgt hat, ist sicher nicht mehr total überrascht, beide sind schon seit mehreren Wochen dabei.

Vjaceslavs Serdcevs ist Torhüter. 1999 einen Tag vor Heiligabend im Ostseebad Jurmala geboren, spielte der 1,88 m große Rechtsfuß zuletzt bei Spartaks Jurmala. Zweimal kam er zudem in der U19 Nationalmannschaft seines Heimatlandes zum Einsatz. Und da er Angehöriger der russischen Minderheit ist, wurde er von Ingo Kahlisch vom ersten Tag an "Slawa" gerufen.

Ilja Sevcuks kann Stürmer spielen, beackert aber am liebsten die rechte Außenbahn. Ilja wurde am 25. März 21 Jahre alt. Er kommt vom BFC, aber nicht dem aus Berlin, sondern vom BFC Daugavpils, aus der zweitgrößten Stadt in Lettland. Beim Club aus der Virsliga, der höchsten Spielklasse, kam er in der Hinrunde (gespielt wird im Jahresrhythmus) dreimal zum Einsatz. Drei Nachwuchsländerspiele stehen ebenfalls in Iljas Vita, wobei er gegen Litauen auch schon ein Tor erzielte.

"Es sind zwei junge Talente, die sich hier vorgestellt haben", sagte Ingo Kahlisch. Also dann noch einmal zum Üben: Herzlich Willkommen - Laipni Lugti!